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Foto © Gerald Harrauer
Mag. Johanna Emig
Sozialpädagogin
LSB in Ausbildung unter Supervision
Doula i.A.
Aufgewachsen in Salzburg, führten mich Studium, Auslandsaufenthalte und künstlerisches Schaffen schon früh auf vielfältige Wege. In meinen 20ern war ich in der Entwicklungszusammenarbeit in afrikanischen Ländern tätig und als Liedermacherin und Performerin auf der Bühne aktiv. Später arbeitete ich als Sozialpädagogin, vor allem im Behindertenbereich, und gründete unter anderem eine integrative Band.
Mit dem Umzug aufs Land begann ein neuer, erdender Lebensabschnitt. Die tiefgreifendste Transformation brachte jedoch mein fünf Jahre unerfüllter Kinderwunsch: Nach rund drei Jahren erlebte ich schließlich drei Sternenkinder.
Erst als ich wirklich ins Vertrauen ging, durfte sich der Wunsch nach einem Kind erfüllen. In meinen Schwangerschaften davor war ich extrem ängstlich, habe jedes Nahrungsmittel gegoogelt und mich oft völlig überwältigt gefühlt.
Während dieser Zeit musste ich mir ehrlich eingestehen: Ich war noch nicht bereit, Mutter zu werden. Ich hatte mein eigenes Leben nicht voll verantwortlich gelebt, und erst durch diese Einsicht konnten sich Veränderung und Wachstum entfalten. Zwei wunderschöne Geburten folgten.
Auch in meiner Mutterschaft lernte ich Schritt für Schritt, meinen eigenen Weg zu finden – zwischen Anpassung und meiner inneren Wildheit, zwischen den Erwartungen der Welt und dem, was für mich und meine Familie stimmig ist.
Heute lebe ich mit meinem Partner und unseren beiden Kindern in einem Dorf nahe Hollabrunn. Mein Leben ist gelebte Veränderung – und aus all diesen Erfahrungen ist mein Herzensanliegen gewachsen: Menschen auf ihrem Weg der persönlichen Entfaltung, durch Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt oder Mutterschaft zu begleiten, ihnen Halt zu geben und sie darin zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden.
Über mich

Meine Haltung
Jeder Mensch ist einzigartig in seiner Ausprägung – und doch durchlaufen wir alle ähnliche Prozesse.
Unser Weltbild wird geprägt durch das Land, die Gesellschaft und die Familie, in die wir hineingeboren werden. Ob wir es wollen oder nicht: Wir sehen die Welt durch die Brille unserer Vorfahren und sind begrenzt durch unsere bisherigen Erfahrungen. Erlauben wir uns ein Stück über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, eröffnen sich Möglichkeiten, die uns zuvor schlicht nicht bewusst waren.
Ich begegne jedem Menschen mit Respekt, Achtung und echtem Interesse für sein Weltbild und sein „So-Sein“. Dabei nutze ich Elemente der Gewaltfreien Kommunikation, um die hinter scheinbar negativen Verhaltensweisen liegenden Bedürfnisse zu erkennen.
Diese Haltung gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene. Auch Kindern stehen Respekt und die Anerkennung ihrer Bedürfnisse zu. Kinder, die als „verhaltensauffällig“ wahrgenommen werden, zeigen oft auf, dass im System etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wir können darin unsere Chance entdecken selbst zu heilen, um unsere Kinder noch besser begleiten zu können.
